Ein erster Blick auf das 10. internationale und interdisziplinäre Symposium
Wir alle sind fast ständig in Bewegung: Ein instinktives Blinzeln oder ein bewusstes Aussprechen eines mehrsilbigen Wortes, eine einstudierte musikalische Darbietung, das plötzliche Ausweichen eines Gegners auf dem Basketballfeld oder gar ein spontaner Tanz im Rhythmus des Regens. In all diesen Fällen sind unsere Körper in Bewegung, jedoch sind wir uns nicht immer der Prozesse bewusst, die hinter unseren Fähigkeiten, unseren Entscheidungen oder den Emotionen stehen, die diese Bewegungen antreiben.
Bei diesem Symposium, Body of Knowledge, werden die Phänomene menschlichen Handelns – sowohl sichtbare als auch verborgene – thematisiert. An zwei Tagen werden Forschende und Akteur*innen aus der Praxis aus unterschiedlichen Bereichen wie Kunst, Sport, Medizin und Neuropsychologie ihre Ergebnisse und Erfahrungen austauschen. Indem wir untersuchen, wie Denken und Handeln bei der Entwicklung und Ausführung hochkomplexer Handlungen und alltäglicher Aufgaben miteinander verflochten sind, hoffen wir, mehr über uns selbst zu erfahren.
Mit Vorträgen, Postern, Performances, Workshops, Vorführungen, Ausstellungen und „Snacktivities“ bietet diese zum Nachdenken anregende und transdisziplinäre Veranstaltung allen Teilnehmenden vielfältige Gelegenheiten, sich im aktiven Austausch miteinander auszutauschen und neue Impulse zu erhalten.
Wann?
Symposium: 28. und 29. Mai 2027
Get-Together am Vorabend: 27. Mai 2027
Wo?
Die Veranstaltung wird von den Monheimer Kulturwerken organisiert und findet in der Kulturraffinerie-k714 in Monheim am Rhein statt, am Rhein-Kilometer 714.
Mehr?
Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Informationen und weitere Details.
Wenn Sie es kaum erwarten können, schreiben Sie uns einfach: info@artinmotion2027.com
Einige der Themen:
– Wie künstlerische und sportliche Aktivitäten Hirnfunktionen beanspruchen, darunter motorische Fähigkeiten, Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Hörverarbeitung, Emotionen, soziales Bewusstsein sowie verbales und nonverbales konzeptuelles Wissen.
– Was wir verstehen müssen, um die exekutiven Funktionen zu verbessern, flexibles Denken zu fördern und eine Ganzheitlichkeit von Körper und Geist zu erzielen.
– Wie sich Fähigkeiten und Wissen in körperbasierten, bewegungsbezogenen Bereichen wie Musik, Tanz und Sport entwickeln.
– Wie körperbezogene Konzepte die Arbeit, das Selbstverständnis, die Kreativität und die Gesundheit von Künstler*innen und Sportler*innen beeinflussen.
– Wie Menschen in gemeinsamer Bewegung durch gemeinschaftliches Handeln, Wahrnehmen und der Zusammengehörigkeit rhythmische Synchronität, miteinander verkörpertes Wissen und kollektives Gedächtnis schaffen.